Überblick
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Konzept

- Ziel- und Themendefinition
- Initiierungsworkshop mit allen Mitarbeitern zur Methoden- und Themenvermittlung
- Ideen- und Maßnahmengenerierung vor Ort inklusive einer begleitenden, neutralen Moderation
- Maßnahmenumsetzung und begleitendes Coaching durch Methodenexperten
- Regelmäßige Wiederholung der Workshops
Kaizen ist vor allem aufgrund seines integrativen Charakters so erfolgreich. Mitarbeiter kommen zu Wort und können ihre eigenen Arbeitsprozesse mitgestalten. Dadurch wird ein konstruktives Miteinander und eine offene Fehlerkultur erreicht. Ganz wesentlich ist auch die sukzessiv verlaufende Abkehr von auf Meinungen und Partikularinteressen basierenden Entscheidungen. Kaizen propagiert stattdessen Entscheidungen auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten. Dies wird durch den PDCA – Zyklus (Plan, Do, Check, Act) ausgedrückt. Aufgrund unserer Six Sigma Orientierung bevorzugen wir den leicht abweichenden DADA – Zyklus (Data, Analysis, Decision, Action), der aus unserer Sicht noch stärker die Idee der faktenbasierten Entscheidungen in den Vordergrund stellt.

In den meisten europäischen und amerikanischen Unternehmen, gemeinhin als „westlich“ bezeichnet, werden Veränderungen im Rahmen einer Programminitiative und des Projektmanagements durchgeführt. Hier werden Veränderungen mit großem Aufwand und hohen Zielen von meist hierarchisch geprägten Teams in einmaligen und zeitlich abgegrenzten Projekten durchgeführt. Ganz anders Kaizen. Kaizen bezieht alle Mitarbeiter in gleichberechtigter und offener Weise mit in die Veränderung ein. Es werden kleine Verbesserungsschritte gemacht. Dies aber dafür in regelmäßigen und wiederkehrenden Intervallen. Der Aufwand ist deutlich geringer als im klassischen Projektmanagement und die Akzeptanz für die Maßnahmen aufgrund der demokratischen Entstehungsweise wesentlich höher.
Weit verbreitet ist in deutschen Unternehmen auch das betriebliche Vorschlagswesen (BVW). Dies entspringt dem Gedanken nach einer kontinuierlichen Verbesserung, der als Prozess (KVP) in eben jenem Vorschlagswesen manifestiert ist. Wesentliche Kennzeichen eines KVP in Form des BVW sind:
– Kontinuität, was meist in „wenn mal Zeit ist“ oder „sporadisch“ endet
– lange Umsetzungszeiträume, aufgrund von Kontroll- und Prüfinstanzen, die jeden Vorschlag bewerten
– zufallsbasiert und nicht auf ein spezifisches Ziel gerichtet
Auch hier geht Kaizen deutlich weiter. Es werden klare Zielgröße ausgegeben und spezifische Themen angepackt. Außerdem findet Kaizen regelmäßig statt, da man üblicherweise feste Termine für Kaizen – Workshops, ca. zwei- bis dreimal im Jahr, einplant, in denen erste Maßnahmen bereits im Rahmen der Workshops umgesetzt oder als eindeutig definierte und klar abgegrenzte Aktionen in naher Zukunft verwirklicht werden.

Mehrwert

Kaizen ist die perfekte Kombination aus technischen Optimierungsansätzen zur Effizienzsteigerung und kulturellen Veränderungen im Rahmen von Organisationsentwicklungen. Kaizen ist der Beleg dafür, dass Operational Excellence in keinster Weise ein rein auf die „harten“ Themen schauender Ansatz ist. Durch die Kombination aus Initiierungsworkshops,Methodentraining, begleitendem Coaching, der freiwilligen Basis und – an dieser Stelle in eigener Sache – dem Action Learning Konzept der TrainingsManufaktur wird ein nachhaltiger Kulturwandel in Richtung steigender Eigeninitiative und Selbstständigkeit erreicht.