Überblick
Konzept
Im Gegensatz zur vertikalen Kooperation wirken innerhalb der horizontalen Kooperation Akteure zusammen, die auf der gleichen Stufe der Wertschöpfungskette agieren. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die hier eingebundenen Unternehmen faktisch in einer Konkurrenzbeziehung befinden. Derartige Kooperationen können sich in Form strategischer Allianzen entweder auf bestimmte Teilbereiche einer Branche (z.B. Forschung und Entwicklung, ein Produktsegment) oder umfassend auf sämtliche Unternehmensaktivitäten innerhalb einer Branche (Joint Ventures) beziehen. Bei der horizontalen Kooperation von Wettbewerbs-Akteuren geht es in der Regel um die Bündelung personeller, finanzieller und materieller Ressourcen, um entsprechende Synergieeffekte zu nutzen und gemeinsam die jeweilige Wettbewerbs-Position auszubauen.
Eine dritte Form der Kooperation ist die so genannte „Konglomerate Kooperation“. Diese ist durch die Zusammenarbeit von Akteuren gekennzeichnet, die in unterschiedlichen Wertschöpfungsketten agieren und somit zugleich nicht unmittelbar in einer Konkurrenzbeziehung zueinander stehen. Hier geht es um die gemeinsame Vermarktung von Waren und Dienstleistungen, die sich sinnvoll miteinander ergänzen lassen. Ein Beispiel wäre beispielsweise die Kooperation zwischen einer Fluglinie und einem Mietwagenanbieter.