Überblick
Konzept

Für jeden Schritt berechnet man dann die typische Leistungskennzahlen. Hierzu können z.B. gehören: Taktzeit, Losgrößen, Lagerreichweiten, Durchlaufzeiten, Anzahl an Anlagenbediener, Ausschussraten oder Rüstzeiten, um nur einige zu nennen. Die Informationen werden auf einem Blatt Papier aufgetragen und sukzessive um weitere Informationen ergänzt. Hierzu zählen auch Angaben zum Informationsfluss. Wann werden welche Aufträge wie in die Produktion gegeben? Wie funktioniert die Koordination zwischen den einzelnen Prozessstufen? Das Ergebnis ist eine Darstellung der Ist-Situation. An dieser lassen sich Engpässe ideal aufdecken. Anschließend werden Optimierungspotentiale erarbeitet. Hierbei finden vor allem Werkzeuge aus dem Lean Management Baukasten ihre Anwendung. Auf Basis dieser Potentiale wird dann der neue Wertstrom konzipiert (Re-Design). Das Ergebnis ist ein Soll-Wertstrom, der die Basis für die Umsetzung der entdeckten Potentiale bildet.
Mehrwert

Die Wertstromanalyse bietet einem Unternehmen Tranzparenz über die eigenen Prozesse. Auf Basis der grafischen Darstellung lassen sich komplexe Zusammenhänge leichter verstehen. Daher dient eine Wertstromanalyse auch immer der innerbetrieblichen Kommunikation. Durch die zunächst planerische Umgestaltung durch das Wertstromdesign wird die Gesamtstossrichtung klarer und konkrete Maßnahmen zur Neugestaltung der Abläufe können definiert werden
