Überblick

Das englische Wort „benchmark“ bedeutet übersetzt „Maßstab“. Benchmarking erzielt demnach einen Vergleich, der etwa zwischen Firmen oder einzelnen Standorten stattfinden kann. Generell kann Benchmarking für alle Kennzahlen durchgeführt werden. Es ist jedoch darauf zu achten, Gleiches mit Gleichem in Relation zu setzen.

Konzept

Zur Durchführung des Benchmarkings wird eine vergleichbare Branche, Firma oder Abteilung herangezogen. Auf der Basis werden Unterschiede in der Leistungsfähigkeit auf einen Blick erkennbar. Durch die geschaffene Transparenz lässt sich eine „Best Practice“ ableiten, welche als potentieller Ideengeber für Verbesserungen genutzt werden kann.

Benchmarking kann in verschiedenen Formen durchgeführt werden. Diese können zum Beispiel sein:

  • innerhalb eines Unternehmens
  • im Vergleich mit anderen Unternehmen
  • branchenübergreifend mit anderen Unternehmen

Oftmals können in der Anwendung von Benchmarks Fehler auftreten, sobald die zu betrachtende und zu bewertende Gruppe nicht klar definiert wurde oder grundlegend verschiedene Elemente verglichen werden. Es ist auch darauf zu achten, dass die Daten von einem fähigen Messsystem erstellt werden, um Messeinflüsse in den Werten zu vermeiden. Da aufgrund der Transparenz und Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit Benchmarks eher zu den weniger beliebten Werkzeugen bei vielen Managern gehören, ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade das Argument der Nichtvergleichbarkeit häufig als Schutzbehauptung vorgeschoben wird. Daher ist im Einzelfall genau zu hinterfragen, ob es sich wirklich um komplett verschiedene und nicht vergleichbare Einheiten handelt.

Mehrwert

Mit einem Benchmarking werden dem Unternehmen oder einzelnen Standorten Hinweise über die eigenen Leistungsfähigkeit gegeben. Benchmarks können allerdings lediglich einen ersten Hinweis auf mögliche Optimierungspotentiale liefern, die im Einzelfall zu betrachten sind. Dennoch ist die geschaffene Transparenz und Übersichtlichkeit ein entscheidender Vorteil durch die Anwendung der Methode.